Das IKS als zentrales Compliance Tool

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Beschreibung

Dieser eLearning Kurs ist ab Mai 2024 verfügbar.

Informationen zum eLearning Kurs “Das IKS als zentrales Compliance-Tool”

Dies ist ein eLearning Kurs, der selbständig mittels Video, Präsentations-Material und Kontroll-Fragen durchgearbeitet werden kann. Am Ende des Kurses und erfolgreicher Beantwortung der Quiz-Fragen wird Ihnen eine Kursbestätigung ausgestellt.

  • Kategorie: eLearning Kurs
  • Tags: 90 Min., Video, Präsentation (PDF), Lernkontrolle (Quiz-Fragen), Kursbestätigung
  • Referent: Roland Altmann 
  • Adressaten: Treuhänder und Mitarbeitende von Treuhandunternehmen, sowie weitere Finanzplatzteilnehmer.

Der Fokus dieses Kurses liegt auf den praktischen Aspekten im Zusammenhang mit der Implementierung des Internen Kontrollsystems (IKS) sowie auf dessen Funktion als zentrales Compliance-Tool.

Anhand konkreter Beispiele im Zusammenhang mit dem liechtensteinischen Treuhandwesen werden Zusammenhänge der verschiedenen Konzepte und Dokumente (Risikomanagement, IKS, Business Risk Assessment (BRA) und Client Risk Assessment (CRA) aufgezeigt.

Anlässlich des Kurses werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Begriffe und Grundkonzepte iZm. Risikomanagement und Internes Kontrollsystem (IKS)
  • Implementierung eines IKS ausgehend von Kern-Prozessen, Ableitung und Beurteilung von Risikofaktoren, Steuerungsmassnahmen und Verantwortlichkeiten
  • Das Interne Kontrollsystem (IKS) und dessen Einsatz als zentrales Compliance-Tool: “Zusammenspiel” des IKS mit spezifischen Compliance- resp. SPG-Konzepten wie Business Risk Assessment (BRA) und Client Risk Assessment (CRA)
  • Jährliche (Re-) Evaluation, Aktualisierungen, Dokumentation
  • Schwerpunkte der Aufsichtsprüfung über Treuhänder und Treuhandgesellschaften (FMA-Rotationsplan gem. FMA-RL 2021/4)

Ziel des Kurses ist es, Grundkonzepte darzustellen sowie anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, wie das IKS mit überschaubarem Aufwand erstellt, evaluiert und aktuell gehalten werden kann sowie gewisse inhaltliche Berührungspunkte mit anderen Konzepten (BRA, Risikomanagement etc.) genutzt werden können.

Dieser Kurs bildet auch eine geeignete Grundlage, um die Arbeiten bei der Ausfertigung von Dokumenten, periodischen Evaluationen, Updates und Optimierungen (des IKS, Risikomanagement, BRA etc.) zu erleichtern.

Adressaten des Kurses sind primär Treuhänder und Mitarbeitende von Treuhandunternehmen, darüber hinaus ist der Kurs aber auch für sämtliche Finanzplatzteilnehmer von Interesse, wie bspw. Vermögensverwalter und Bankmitarbeitende. 

Der Kurs «Das IKS als zentrales Compliance-Tool» ist eine berufliche Schulung und Weiterbildung nach Art. 21 SPG iVm Art. 32 SPV, die ausgestellt Kursbestätigung gilt als Nachweis im Sinne des Art. 36 SPV.

Das IKS im Compliance-Kontext

Das IKS als zentrales Compliance-Tool

Das Interne Kontrollsystem beinhaltet alle vom Verwaltungsrat, der Geschäftsleitung und den übrigen Führungskräften festgelegten Grundsätze, Verfahren und Massnahmen, welche den ordnungsgemässen Ablauf der Geschäftstätigkeit sowie deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sicherstellen sollen (siehe auch unseren eLearning Kurs “Internes Kontrollsystem (IKS) Grundkonzeptionen und Basics).

Das Interne Kontrollsystem umfasst damit auch den Bereich Compliance bei der Betrachtung von operationellen Risiken. Somit stellt das IKS ein wirksames Tool zur Integration verschiedener Compliance-Themen und Einhaltung von Vorschriften wie

  • Sorgfaltspflichten
  • Automatischer Informationsaustausch (AIA) und FATCA
  • Vorgaben des Internationalen Sanktionsgesetzes (ISG)
  • Datenschutz
  • etc.

dar (siehe auch den Artikel in unserem Blog zum Muster-Template “Compliance-Cockpit” der Altmann Consultants).

 

Das IKS als Teil des Risikomanagements setzt den Fokus auf die systematische Überwachung und Steuerung von operationellen Risken, welche wiederum Compliance-Themen resp. Compliance-Risiken umfassen (z.B. Compliance – Pflichten nicht/nicht fristgerecht/nicht korrekt erfüllt etc.).

Im Bereich der Sorgfaltspflichten spielt bspw. der risikobasierte Ansatz eines zentrale Rolle, welcher seinen Niederschlag u.a. in Konzepten wie dem

  • Business Risks Assessment (BRA) und
  • Client Risk Assessment (CRA)

findet.

So müssen Sorgfaltspflichtige wirksame Kontroll- und Überwachungsmechanismen zur Minderung der im Rahmen der Risikobewertung identifizierten Risiken implementieren, wobei das Business Risk Assessment (BRA) eine zentrale Rolle spielt (siehe hierzu auch unseren spezifischen eLearning Kurs zum Thema Business Risk Assessment (BRA)).

Wie beim IKS setzt der BRA den Fokus auf die systematische Identifikation, Überwachung und Mitigierung von Risiken (allerdings im Kern nur unter dem Gesichtspunkt Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung, organisierte Kriminalität.

Das IKS baut u.a. auf Konzepte wie BRA und CRA auf, integriert sie und bildet somit den Bezugsrahmen für ein wirksames Governance- und Risikomanagement Konzept und stellt somit das “Zentrale Compliance Tool” dar.

Das IKS stellt über den Compliance- und Risikomanagement Kontext hinaus eine zentrale Grundlage für einen wirksamen Informationsfluss innerhalb der Unternehmen dar und bildet die Basis für effektive und effiziente Geschäftsprozesse.