Datensicherheit bezeichnet den Schutz von Daten vor unbefugtem Zugriff, Manipulation, Verlust oder Zerstörung durch äussere Einflüsse wie beispielsweise Feuer oder Cyberangriffe. Sie umfasst Massnahmen, die sicherstellen, dass Informationen während der Speicherung, Übertragung und Verarbeitung geschützt bleiben. Ziel der Datensicherheit ist es, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten zu gewährleisten. In Abgrenzung zum Begriff Datensicherheit geht es beim Datenschutz im Kern um die rechtliche Frage, unter welchen Voraussetzungen personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, etc.) erhoben, verarbeitet und genutzt werden dürfen. Datensicherheit beschränkt sich im Gegensatz zu Datenschutz nicht bloss auf personenbezogene Daten.
Relevanz in der Finanzbranche
Die Finanzbranche und das Treuhandwesen verarbeiten hochsensible Daten, darunter personenbezogene Informationen, finanzielle Transaktionen und vertrauliche Unternehmensdaten. Daher unterliegen sie strengen gesetzlichen Anforderungen wie der DSGVO, DORA und anderen regulatorischen Vorgaben. Datensicherheit ist eine zentrale Säule für den Schutz vor Cyberangriffen, Datenverlust und Betrugsversuchen.
Massnahmen zur Datensicherheit:
Datensicherheit und DORA
DORA fordert von Finanzunternehmen und deren Dienstleistern ein hohes Mass an Datensicherheit, insbesondere im Bereich der IKT-Risiken. Dies beinhaltet die Umsetzung von Massnahmen zur Gewährleistung der digitalen operationellen Resilienz sowie die Meldung von Sicherheitsvorfällen. Auch Treuhandunternehmen können indirekt betroffen sein, wenn sie mit DORA-regulierten Unternehmen zusammenarbeiten.
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